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"Geht's noch?" - Eröffnung der Woche der Diakonie Offenburg, Rathausplatz, Sa., 24. Juni, 10 Uhr

10:00 Uhr Kirchenbezirkliche Bläsergruppe Achern, Leitung J.-P. Hasenburg.

                 Grußwort des Sozialbürgermeisters Hans-Peter Kopp.

10:30 Uhr Zweierpasch: World Hip-Hop mit Flüchtlingen.

11:00 Uhr Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble im Gespräch mit Oberkirchenrat Urs Keller, Vorstandsvorsitzender Diakonie Baden.

11:30 Uhr HuPFe-Trommler der Diakonie Kork

11:50 Uhr Volkslieder mit den Singenden Hausfrauen Friesenheim

12:15 Uhr Diskussionsrunde mit: Georg Benz, Sozialdezernent des Ortenaukreises; Frank Wellhöner, ev. Dekan von Offenburg; Juliane Weerenbeck, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes in der Ortenau und einem Betroffenen.

12:45 Uhr  Band des Migrationsprojekts Lahr; Linus Colorado & Jeanine (Country); Zweierpasch.

Interview mit Juliane Weerenbeck, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes in der Ortenau 

Mirko Diepen: Als jemand, der vor 10 Jahren neu nach Gutach kam, beeindruckte mich das große diakonische Engagement in der Kirchengemeinde:

Damals waren wir als Kirchengemeinde noch Träger einer Dorfhilfe- (damals: Dorfhelferinnen-) Station, die Landwirtschaftsfamilien in Notsituationen unterstützte. Es gab eine Hospizgruppe, die Sterbende und ihre Familien begleitete. Aus dem Krankenpflegeverein war im Jahr 2000 eine organisierte Nachbarschaftshilfe geworden, für die Kommune und beide Kirchengemeinden gemeinsam die Verantwortung tragen. Älteren oder kranken Gutachern wird durch sie Unterstützung von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Haushalt oder im Garten und bei Fahrten zum Arzt vermittelt. Ihre Arbeit ist gefragter denn je! Und auch der Besuchsdienstkreis, der Senioren zu ihren Geburtstagen besucht, hat einen diakonischen Aspekt.

Zudem hat mich die große Hilfsbereitschaft und Offenheit erfreut, die den Familien zuteil wurde, die aus Syrien oder anderswo vor Krieg und Gewalt geflüchtet waren und im November 2014 in Gutach ein erstes neues Zuhause bekamen. Von Winterkleidung über Möbel und Laptops konnten sie gut ausgestattet werden. Die Kinder fahren im Radsportverein Kunstrad oder spielen im Turnverein Handball.

Zusammenhalt und Unterstützung in der Nachbarschaft, deren Kreis sehr weit gezogen wird, ist nicht nur für alteingesessene Gutacher selbstverständlich. Und natürlich setzt sich der "Verein zur Förderung der Kinder und Jugendlichen in Gutach" auch für sozial schwächere Kinder ein.

Wie erlebst Du als "Diakonie-Profi" das diakonische Engagement in unseren Kirchengemeinden in der Ortenau?

Juliane Weerenbeck: Die meisten Gemeinden in unserem Kirchenbezirk engagieren sich in vielfältigen diakonischen Aktivitäten. Zum Auftrag christlicher Gemeinde, Zeugnis von Jesus Christus in der Welt zu geben, gehört der Dienst am Nächsten (Diakonie). Diakonische Aktivitäten sind somit ureigenste Aufgaben von Gemeinde. Gerade in den letzten Jahren wurde auf beeindruckende Weise offensichtlich, was dies bedeutet: Es gibt kaum eine Gemeinde, in der sich nicht ein kleinerer oder größerer Kreise von Gemeindemitgliedern in der Flüchtlingshilfe engagiert. Mindestens genauso beeindruckend sind die Vesperkirchen, die es an einigen Standorten gibt. Oder die Weihnachtspäckleaktionen für Kinder bedürftiger Familien.

Mirko Diepen: Wo sind Berührungspunkte oder Ergänzungsmöglichkeiten vonGemeindediakonie und Diakonischem Werk (in der Ortenau)?

Juliane Weerenbeck: Das Diakonische Werk kommt meistens dann ins Spiel, wenn eine Gemeinde sich der Erfüllung einer Diakonischen Aufgabe nicht mehr ganz gewachsen fühlt, z.B, weil Fragen auftauchen, für die es ein spezielles (Fach-)Wissen braucht oder weil die selbst gestellte Aufgabe ein Ausmaß annimmt, das ehrenamtlich nicht mehr zu bewältigen ist. Das war und ist gerade in der bereits erwähnten Flüchtlingsarbeit gut erkennbar. Um den Flüchtlingen wirklich helfen zu können, braucht es sehr spezielle Kenntnisse der rechtlichen Lage und der Strukturen der Flüchtlingshilfe der Behörden. Man hört Geschichten von der Flucht, die sehr berühren und beschäftigen. In solchen Fällen kommen die professionellen Berater des Diakonischen Werkes ins Spiel, die ihr Wissen und Können zur Verfügung stellen.

Mirko Diepen: In der Woche der Diakonie - früher Opferwoche der Diakonie - nehmen wir als Kirchengemeinden über unsere Ortsgrenzen hinaus die Menschen in den Blick, die durch unglückliche Umstände benachteiligt sind.

In diesem Jahr haben wir das Thema "Armut". Mit der Sammlung in unseren Kirchengemeinden unterstützen wir die Bahnhofsmission und Projekte für Menschen in Arbeitslosigkeit. Immer wieder höre ich Einzelne, die nur oder lieber für Anliegen vor Ort spenden. Wie würdest Du sie anregen ihre Einstellung zu überdenken?

Juliane Weerenbeck: Es ist wichtig zu wissen, dass ein Teil der gesammelten Gelder bei der Gemeinde vor Ort und beim Kirchenbezirk verbleibt. Viele Gemeinden geben dieses Geld an das Diakonische Werk zur Erfüllung eines bestimmten Zweckes weiter. Hier kann direkt Einfluss darauf genommen werden, was mit dem Geld geschieht. Aus den Mitteln, die das Diakonische Werk Baden erhält werden jährlich viele wichtigen und sinnvollen Projekte gefördert. Auch unser Diakonisches Werk kann dort Mittel beantragen für diakonische Aktivitäten, die sonst nicht möglich wären, z.B. zur Durchführung einer Freizeit für Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder für einen Chor, in dem von Armut betroffene Menschen gemeinsam mit Haupt- und Ehrenamtlichen singen und dessen Chorleiterin für ihr Engagement zumindest mit einer eine Übungsleiterpauschale vergütet werden soll.

Mirko Diepen: In diesem Jahr ist die Auftaktveranstaltung zur Woche der Diakonie in Offenburg. Was ist für dich persönlich der Höhepunkt am Samstag, 24. Juni?

Juliane Weerenbeck: Der Höhepunkt der Veranstaltung liegt für mich darin, dass es gelungen ist mit vielen diakonischen Akteuren aus der Ortenau gemeinsam eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen und dass einmal sichtbar wird, wo überall in welcher Form Diakonie praktisch gelebt wird. Und natürlich macht auch das Bühnenprogramm wirklich einiges her. Kommen Sie doch vorbei und machen sich selbst ein Bild. Sie sind herzlich eingeladen!!!

Mirko Diepen: Vielen Dank, dass Du mir Rede und Antwort gestanden hast!

Adonia-Musical "Josef" in Gutach. 9. Juni, 19:30 Uhr

Mehr zur Aufführung des Musicals von Adonia in Gutach: Josef, das Musical

Rückblick: Adonia sagt Danke - Gutach ist überwältigt

Es hat alles gepasst. Eine proppenvolle Halle, glückliche Gastgeber, begeisterte Konzertbesucher und zufriedene Veranstalter. Zum ersten Mal zu Gast in Gutach und aus dem Stand eine super Veranstaltung. Der Adonia Projektchor hat nicht zu viel versprochen. Die Aufführung hatte alles was eingefleischte Adoniafans schon seit Jahren kennen. Eine rasante Bühnenshow mit fetzigen und melancholischen Liedern, Theaterszenen, die unter die Haut gehen und hervorragende Gesangs- und Instrumentalsoli. Die Beschreibung der Superlative waren die vergangenen Tage schon in der örtlichen Presse von Schwarzälder Bote und Offenburger Tageblatt zu lesen.

Wir können nur noch Danke sagen an die gastfreundlichen Gutacher und Freunde aus der Nachbarschaft. Die Jugendlichen haben uns am Samstag erzählt, dass sie gerne in Gutach waren. Es war für sie wieder ein besonderes und einmaliges Erlebnis. Angefangen von der nachmittaglichen Erkundung des Dorfes inklusive Spielprogramm im Kurgarten. Die Gruppenarbeit, die dank des guten Wetters fast ausschließlich im Freien stattfinden konnte.

Danke auch an die Helfer, die im katholischen Pfarrsaal das Essen für die Chormitglieder hergerichtet und ausgegeben haben, sowie die gute Zusammenarbeit zwischen politischer, evangelischer und katholischer Gemeinde.

Auch der Konzertabend begann mit einer großen Geste der Besucher, die bereitwillig ihre Schirme hergaben, damit die Chormitglieder einigermaßen trocken vom evangelischen Gemeindehaus in die Festhalle kamen. Kurz vor Konzertbeginn hat der liebe Gott noch einen Platzregen geschickt, um die letzten Unentschlossenen, die ohnehin keinen Platz mehr in der Halle gefunden hätten, auszubremsen.

Ein weiteres Dankeschön an die Gastfamilien, die die Wartezeit auf ihre Gäste nach dem Konzert genutzt haben mit uns die ganzen Stühle in der Halle wieder weg zu räumen.

Und noch ein Dankeschön an Herrn Bürgermeister Siegfried Eckert für die einführenden Worte, die Zeichnung des Adonia-Tournee-Reisewegs über Leipzig, Hamburg, Hannover und jetzt auch Gutach. Herzlichen Dank für die Würdigung unseres gerne erbrachten Einsatzes, um dieses Event nach Gutach zu holen.

Ganz sicher wird Adonia bald wieder Station in Gutach machen. Vielleicht dann auch mit ein paar neu gewonnenen Gutacher Kindern, die total von diesem Konzert begeistert waren.

Vielen Dank sagen

Hermann & Gabi Billharz und Hans Wöhrle  

Ökumenischer Wandergottesdienst am Pfingstmontag: Gott, ich freue mich an deiner schönen Welt!

Der bewölkte Himmel und der immer wieder einsetzende, leichte Regen konnten sie nicht abschrecken: Über 90 Personen, Kinder und Erwachsene, Einheimische und Gäste, waren der Einladung der beiden Kirchengemeinden und des Schwarzwaldvereins gefolgt und hatten sich am Pfingstmontagmorgen im Kurpark in Gutach versammelt. Pfarrer Rémy Stahl, der auch mitwirkte, seine Frau und sieben Kirchenälteste waren schon am frühen Morgen in Stosswihr aufgebrochen, um den Gottesdienst mitzufeiern.

Die Gottesdienstbesucher wurden von Pfarrer Mirko Diepen und Bürgermeister Siegfried Eckert begrüßt. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Pfarrer Gerhard Koppelstätter nicht teilnehmen. Ihm galten zahlreiche Genesungswünsche. Am Kurpark, auf dem Lehmbauernweg, beim Pavillon am Steinadesbühl wurde in Etappen Gottesdienst gefeiert. Psalm 104 „Gott, ich freue mich an deiner schönen Welt!“ und das davon angeregte Paul Gerhardt Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ waren die Begleiter und gaben Anregungen für Gebete und Worte auf dem Weg. Die Landschaft des wunderschönen Gutachtals erfüllten die sprachlichen Bilder von Gebet und Lied mit Leben: Die Hänge mit Wald und Weiden, ein Hase, der über die Wiese rannte, Kühe und Pferde auf der Weide, Licht und Schatten im Wald und der Blick in die Weite des Tales. Förster Frank Werstein verstand die sonst übersehene Welt der Insekten spannend und lebendig darzustellen, z.B. die Raubtiere Ameisenlöwe und Ameisenblattkäfer. Mit den Kindern brach er in den Wald auf und brachte ihnen mit Spielen ökologische Zusammenhänge nahe.

Um für den Abschluss des Gottesdienstes und das anschließende Mittagessen gegen den Regen gewappnet zu sein, hatte der Vorsitzende des TuS, Martin Heinzmann, kurzfristig das schon aufgebaute Zelt der Dorfsportwoche zur Verfügung gestellt. Christine Moser, Hans Wöhrle sorgten, unterstützt von einigen spontane Helfer, dass die überraschend zahlreichen hungrigen Gottesdienstbesucher zügig statt wurden. Mit einer kleinen Wanderung und einer Schwarzwälder Kirschtorte für die Gäste aus Stosswihr fand der gemeinsam Tag seinen Abschluss.

Die Veranstalter danken allen Mitwirkenden und besonders den spontanen Helfern für ihre Unterstützung!

Mehr Bilder zum Gottesdienst: hier

 

 

Gott, ich freue mich an deiner schönen Welt!Ökumenischer Wandergottesdienst am Pfingstmontag, 5. Juni, 9:30 Uhr, Kurpark

 

Mit der katholischen Schwestergemeinde und dem Schwarzwaldverein laden wir Familien, Erwachsene und Kinder aus Gutach und Hausach zum ökumenischen Wandergottesdienst auf dem Tälersteig ein!
Eine Gruppe aus unserer Partnergemeinde Stosswihr im Elsass wird den Gottesdienst mitfeiern.
Zwischen den Hügeln und Tälern, Quellen und Bächen, Weiden und Wäldern des schönen Gutachtals werden wir mit Worten von Psalm 104 in das Lob des Schöpfers einstimmen.
Der Gutacher Förster Frank Werstein wird auf die besonderen Schätze unserer Umgebung aufmerksam machen und ein besonderes Programm für Kinder anbieten.
Beginn und Abschluss (etwa um 12 Uhr) des Wandergottesdienstes sind im Kurpark Gutach, Kirchstraße 1. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es Bratwürste und Salate.

(Foto: Hans Baumann)

 

 

"Cantate Domino!" - Gott loben mit dem Kleinen Chor, So., 14. Mai, 10 Uhr, Peterskirche Gutach

Der Osterjubel begleitet Christen durch das Kirchenjahr. Am Sonntag Kantate, dem vierten Sonntag nach Ostern, sind Christen eingeladen Gott für seinen Sieg über den Tod mit ihrem Gesang zu loben. Angesichts des Alltags, persönlicher Sorgen und der Not in der Welt brauchten die Gläubigen auch in frühen Zeiten einen Anstoss, in das Lob Gottes einzustimmen. Viele Lobpsalmen beginnen mit der Selbstaufforderung: "Lobe den Herrn, meine Seele". Wir freuen uns, dass im Gottesdienst in der Peterskirche der Kleine Chor unter der Leitung von Johanna Defren die Gemeinde dabei unterstützt in Gottes Lob einzustimmen. Gesungen werden Chorwerken von Hans Leo Hassler, Melchior Franck, Orlando di Lasso und László Halmos.

Schätze heben – Kirchengebäude entdecken 

 

Am Samstag, 29.04.17 können sechs der wunderschönen Kirchen im Kinzigtal entdeckt werden. Es geht darum zu erspüren, wie sie einen ansprechen und in die Sprache der Gebäude hinein zu lauschen.
Prof. Dr. Hartmut Rupp, Experte für Kirchenraumpädagogik, wird Impulse und Anregungen geben. Viele sind bei solchen Erschließungen auf Dinge gestoßen, die sie noch nie wahrgenommen haben, obwohl sie die Kirchen oft gut kennen. Durch das Anschauen mehrere Kirchen ergeben sich spannende Vergleichsmöglichkeiten. Gerne hätten die Veranstalter auch noch katholische Kirchen mit einbezogen, aber dafür reichte die Zeit nicht.
Organisiert wird der Tag von Claudia Roloff, Leiterin der ev. Erwachsenenbildung Offenburg, und Pfarrer Herbert Kumpf. Bei der Anmeldung bitte angeben, ob man den ganzen Tag oder nur bei bestimmten Kirchen dabei sein möchte. Gebühr für Führungen, Kaffee und Imbiss pauschal 10 €. Bei teilweiser Teilnahme nach eigenem Ermessen. Anmeldung und weitere Informationen unter: eeb-ortenau.de. Alle Neugierigen und Interessierten sind herzlich willkommen.
Der genaue Ablauf findet sich unten, auf den Faltblättern, die an jede der beteiligten Kirchen gegangen sind, und bald auch auf der Homepage der Ev. Erwachsenenbildung.
 
ab 9:00 Uhr
Treffpunkt und Frühstück im Ev. Gemeindehaus Hausach, neben der Kirche, Eisenbahnstrasse 58
9:45 – 10:30
Evangelische Kirche Hausach
10:45 – 11:30
Evangelische Kirche Hornberg, Am Kirchplatz 1,
12:00 – 12:45
Evangelische Kirche Gutach, Kirchstraße
12:45 – 13:15
Mittagsimbiss in Gutach beim Dorfbeck
13:45 – 14:30
Evangelische Kirche Schiltach, Hohensteinstraße
14:45 – 15:15
Evangelische Kirche Wolfach, Vorstadtstraße 22
15:45 – 16:15
Evangelische Kirche Haslach, Mühlenstraße 6
zu Beginn steht eine Tasse Kaffee bereit
bis 17 Uhr
Abschlusshock im Gemeindehaus in Haslach

 

"Kindergartenkruste": ein Geschenk der Bäckerei Dorfbeck für den Kindergarten

Schon zum Zeitpunkt der Planung des neuen Kindergartengebäudes vor mehr als 10 Jahren unterstützte Familie Wöhrle vom Dorfbeck die Arbeiten und den Kindergarten großzügig: Brote wurden geschmiert, Vesper ausgeteilt und durch die eigens dafür kreirte "Kindergartenkruste" fleißig Spenden gesammelt.

Anlässlich des Kindergartenjubiläums im vergangenen Jahr erkundigte sich Karl-Heinz Wöhrle bei seinem Mehl-Lieferanten ob die Mehl-Amarant-Mischung noch zu haben sei - und sie war noch zu haben! So konnte der Dorfbeck mit den Festlichkeiten zum Jubiläum im September das damals schon begehrte Brot von Neuem backen. Mit einem Spendenanteil von 70 Cent für den Kindergarten wurde es in Gutach und den beiden Filialen Hornberg und Wolfach von September bis Dezember 2016 angeboten - und die Kunden kauften es sehr gerne! Manche legten noch eine Extraspende ins Sparschwein! 

In Gutach wurden etwa 320 Brote verkauft und Spendengelder von 225,80 € eingenommen. Die Wolfacher kauften ca. 270 Brote und trugen 192 € zu Gunsten des Kindergartens bei. In Hornberg wurden etwa 180 Brote verkauft und der Gutacher Kindergarten wurde mit 132 € unterstützt. Insgesamt kam der Betrag von 552,80 € zusammen, den die Familie Wöhrle noch überaus großzügig auf 1000 € aufrundete.

Bei der Spendenübergabe machten Elke und Karl-Heinz Wöhrle die Spende mit einem  großen, gebackenen Spendenscheck aus Hefeteig anschaulich und schmackhaft!

Die Anerkennung für den großen Einsatz, die Freude und die Dankbarkeit - und die Vorfreude auf das Verspeisen des "Schecks" entluden sich in tosendem Applaus von Erzieherinnen und Kindergartenkinder. Kindergartenleiterin Elisabeth Pasternack und Pfarrer Mirko Diepen staunten über den großen Betrag und bedankten sich herzlich.

Kurz nach der Spendenübergabe kam ein Junge von den "Großen" noch angerannt, um sich seinerseits für die großzügige Spende zu bedanken. Er hatte den Scheck in einem Bild festgehalten (s.u.).

 

Reformationsjubiläum 2017: „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit!“ 1. Kor. 3,17

Wie viele evangelische Gemeinden feiern auch wir, Hausach und Gutach gemeinsam (Termine hier: Gutach und Hausach), das Reformationsjubiläum. Dabei wollen wir nicht nur in die Vergangenheit blicken, sondern vor allem Ausschau halten, inwiefern unsere Besinnung auf Geschichte und Grundlagen unseres Glaubens tragfähige Wege in eine ungewisse Zukunft bahnt.

Bitte beachten: Das ökumenische Gemeindefest in Hausach findet im Unterschied zur Angabe in der PDF-Datei am 9. Juli 2017 statt!

Einführung von Regionalkantorin Anna Myasoedova und Dank an bisherige Posaunenchorleiterin Helle Herrmann im Gottesdienst in Schiltach

 

 

Am Sonntag, 27. November wurde die langjährige Chorleiterin des Schiltacher Posaunenchors in großer Dankbarkeit verabschiedet. Sie bleibt Mitglied des Posaunenchors. Regionalkantorin Anna Myasoedova wurde in ihr Amt eingeführt, das auch die Leitung des Posaunenchors in Schiltach beinhaltet.

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst durch Bezirkskantor Traugott Fünfgeld an der Orgel und dem Posaunenchor Schiltach unter Leitung von Anna Myasoedova. Einsegnung und Predigt teilten sich die Verantwortlichen der beteiligten Gemeinden. Auf dem Bild (von links nach rechts): Traugott Fünfgeld, Offenburg, Pfarrerin Imke Diepen, Hausach, Pfarrer Thomas Krenz, Hornberg, Regionalkantorin Anna Myasoedova, Schiltach, Pfarrer Mirko Diepen, Kirchengemeinderatsvorsitzende Ursula Buzzi, Schiltach, Pfarrer Stefan Voß, Wolfach und Kirnbach.

Gemeindemitglieder aus allen Gemeinden nahmen rege Anteil am Gottesdienst und am anschließendem Empfang. 

Bilder: Annika Morgenstern, Schiltach.

Die neue Kantorin Anna Myasoedova stellt sich vor:

Liebe Leserinnen und Leser,
vor einigen Wochen bin ich nach Schiltach gezogen. Dort habe ich zum 1. Oktober meine Stelle als Kantorin mit regionalem Auftrag begonnen, mit Dienstsitz in Schiltach-Schenkenzell und Nebensitz in Gutach, dabei mit regionalem Auftrag für Wolfach, Kirnbach, Hausach und Hornberg.
Ich heiße Anna Myasoedova, bin 26 Jahre alt, komme ursprünglich aus Moskau und bin in der fünften Generation professionelle Musikerin.
In meiner Heimatstadt, habe ich an der Ippolitov-Ivanov-Universität das Studium von Musiktheorie und Musikwissenschaft mit den Nebenfächern Klavier und Chorleitung abgeschlossen.
Im Jahr 2009 bin ich nach Deutschland gekommen, um in Herford an der Hochschule für Kirchenmusik ein einjähriges Gaststudium zu machen. Es ist mir aber nach dem ersten Semester klar geworden, dass die Kirchenmusik mit all ihrer Vielseitigkeit genau das ist, was mir Freude macht und wo ich die beiden wichtigsten Teile meines Lebens (Musik und Glaube) miteinander verbinden kann.
So habe ich im Jahr 2014 mein B-Examen (Bachelor) und im Jahr 2016 das A-Examen (Master) abgelegt und habe mich entschieden in Deutschland zu bleiben und mich auf eine hauptamtliche Stelle zu bewerben.
Parallel zu meiner Studienzeit in Herford war ich in der evangelischen Kirchengemeinde „Herford-Mitte“ und in der Reformierten Kirchengemeinde Petri als Organistin und Chorleiterin tätig, wo ich viele Erfahrungen und Ideen in allen Bereichen des kirchenmusikalischen Lebens in der Gemeinde und mit der Gemeinde sammeln konnte.
Neben der Musik habe ich Freude am Reiten, Schwimmen und an Autos.
Ich freue mich auf die Zeit im Kinzigtal und auf die Begegnung mit Ihnen.

Ihre Anna Myasoedova (gesp. Miassojedowa)

 



Sie haben die Möglichkeit unsere Regionalkantorin an folgenden Terminen kennen zu lernen:


Donnerstag, 17. November, 19:45 Uhr, Probe der Regionalkantorei, Ev. Gemeindehaus Gutach (ab dann wöchentlich).
Sonntag, 27. November, 17 Uhr, Gottesdienst zur Einführung von Kantorin Anna Myasoedova, Ev. Kirche Schiltach.
Sonntag, 4. Dezember, 10 Uhr, Gottesdienst zum 2. Advent, Peterskirche Gutach, mit Anna Myasoedova an der Orgel.
Sonntag, 4. Dezember, 18 Uhr, Freies Advents- und Weihnachtsliedersingen, Ev. Gemeindehaus Gutach


Singt dem Herrn ein Lied der Freude! Do., 17.11., 19:45 Uhr

Die neue Regionalkantorei lädt Sie herzlich zum gemeinsamen Singen ein:
Uns zur Freude und Gott zum Lob werden wir traditionelle und moderne Lieder, kleine und größere Werke einstudieren und damit Gottesdienste und Konzerte in der Region gestalten.
Die Proben finden jeden Donnerstag von 19.45 bis 21.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Gutach (Langenbacherweg 13) statt, beginnend am 17.11.2016.
Am Samstagabend, 3. Dezember, 19 Uhr, gestalten wir den Jubiläumsgottesdienst in Schenkenzell musikalisch mit.
Geleitet wird die Kantorei von Regionalkantorin Anna Myasoedova.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne direkt an Anna Myasoedova,unter Tel.: 0176-62446668, Email: kantorin@ekisch.de

Gemeinsam Singen: Regionalkantorei, Do., 17.11., 19:45 Uhr, Ev. Gemeindehaus Gutach, Langenbacherweg 13

 

Gott sei Dank: Ernte!


Vielen Dank allen, die in diesem Jahr zur Feier des Erntedankfestes am 2. Oktober beigetragen haben: Konfirmandinnen und Konfirmanden, Spender von Früchten von Feld und aus dem Garten, denen, die auch in diesem Jahr wieder den Altar so schön geschmückt haben, Trachtenkapelle und Gesangverein für die festliche musikalische Gestaltung und allen, die an der Gemeindeversammlung Teil genommen haben.

Besonders gefreut hat uns, dass im Festumzug und im Gottesdienst so viele rote Bollenhüte zu sehen waren, wie schon lange nicht mehr! Vielen Dank!

KinderReich: Energie. Familiengottesdienst auf dem Gelände des Sägewerk Moser, Säge 1, So., 24. Juli, 10 Uhr

Strom kommt nicht nur aus der Steckdose!

Wie schon bei den anderen Gottesdiensten der Reihe "KinderReich" hatten sich auch am 24. Juli Kinder und Erwachsene auf den Weg gemacht, um im Gottesdienst einen Lebensbereich zu erkunden, den sie jeden Tag so selbstverständlich nutzen, diesmal: Strom.

Familie Moser hatte eingeladen den Gottesdienst im Schatten einer Halle ihres Sägewerks zu feiern.

Groß und Klein nahmen die Gelegenheit gerne wahr und lauschten gebannt den Ausführungen von Ernst Eichin von der Entdeckung der Energie, ihrer Quellen und ihrer Wirkung, bis hin zur Erzeugung von Energie.

Mit anschaulichen Versuchen konnten die Kinder ausprobieren und nachvollziehen, wie es dazu kam, dass wir heute Strom aus Wasserkraft als Energiequelle nutzen können. Die größeren Kinder bastelten Wasserräder und konnten sie gleich vor Ort ausprobieren.

Im Anschluss an den Gottesdienst ließen sich die Besucher in einer lehrreichen Führung von Familie Moser zeigen, wie ihr großes Wasserkraftwerk an der Gutach funktioniert. Sie konnten sehen, wo das Wasser aufgestaut wird, wie die Fische durch einen Tunnel schwimmen können und so vor der Turbine geschützt bleiben. Im Generatorraum konnten sie hören, dass die Erzeugung von Strom - auch mit leisem Wasser - ganz schön laut ist.

Viele Gottesdienstbesucher blieben gerne noch etwas länger, um Bratwürst und Getränke zu genießen, Fragen an die Fachleute zu stellen und sich auszutauschen. Im Namen der Kirchengemeinde dankte Pfarrer Mirko Diepen Ernst Eichin und der Familie Moser für diesen anregenden und lehrreichen Gottesdienst.

 

 

 

Jung und Alt fanden sich im Schatten der Halle ein und nahmen interessiert Anteil an den Ausführungen Ernst Eichins.

 

 

Immer wieder konnten die Kinder bei Versuchen mitwirken.

 

Aufmerksam hörten die Besucher den Ausführungen von Herrn Moser zu.

 

Im Anschluss konnten noch weitergehende Fragen geklärt werden.

Ökumenischer Wandergottesdienst am Pfingstmontag - KinderReich: Natur. 16. Mai, 9:30 Uhr, Start im Kurpark Gutach

 

Kinder und Jugendliche wachsen in Gutach ganz selbstverständlich in einer wunderschönen Landschaft und mit der Natur auf.

Diesen Wandergottesdienst haben der Schwarzwaldverein, die katholische Kirchengemeinde mit Pfarrer Gerhard Koppelstätter und die evangelische Kirchengemeinde mit Pfarrer Mirko Diepen vorbereitet und durchgeführt.

Wir danken Gott für die schöne Landschaft des Schwarzwalds, in der er uns mit allem versorgt, was wir an Leib und Seele nötig haben.

Und wir erinnern uns daran, dass das gelingende Miteinander von Mensch und Natur nicht selbstverständlich ist. Wir halten uns vor Augen, was wir dazu beitragen können, dass das zerbrechliche Gleichgewicht des Lebens erhalten bleibt. 

Unser Förster, Frank Werstein hat Kindern und Erwachsenen spielerisch und humorvoll Flora und Fauna im Gutachtal nahe gebracht und vermittelt, was das Gleichgewicht des Lebens ausmacht.

Trotz Regen war der Gottesdienst sehr gut besucht. Der Abschluss mit Grillen fand im Gemeindehaus statt.

 

Bericht im Offenburger Tageblatt vom 18. Mai: http://www.bo.de/lokales/kinzigtal/oekumenischer-wandergottesdienst-unterm-regenschirm


 

 

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